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Geheimakte: Tunguska

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Geheimakte: Tunguska
Geheimakte Tunguska PC-Cover.jpg
Entwickler Animation Arts, Fusionsphere Systems
Publisher Deep Silver
Veröffentlichung Europa 29. September 2006 (PC)
Mai 2008 (Nintendo DS, Wii)
Genre Abenteuer
Spielmodi Einzelspieler
Plattform(en) PC, Nintendo DS, Wii
Alterseinstufung USK: 6
PEGI: 12
ESRB: T (ab 13)
Nachfolger dieses Spiels Geheimakte 2: Puritas Cordis

Geheimakte: Tunguska (englisch: Secret Files: Tunguska) ist der erste Teil der Geheimakte-Serie und erschien am 29. September 2006 in Europa bzw. am 30. Oktober 2006 in den USA für den PC. Die Wii- sowie die Nintendo-DS-Versionen erschienen beide im Mai 2008 (Europa) bzw. 30. Juni 2010 (USA).

Handlung Bearbeiten

Die Handlung spielt im Jahre 2006 in Berlin und beginnt damit, dass die Spielfigur Nina Kalenkow ihren Vater Wladimir Kalenkow im Büro besuchen wollte, doch dieser ist anscheinend verschwunden und das Büro durchwühlt.

Hintergründe[1] Bearbeiten

In jener Nacht wurde es in Europa nicht dunkel "Schlafendes Land" - das bedeutet der aus der mongolischen Sprache stammende Name "Sibirien". Am 30. Juni 1908 um 7:17 Uhr Ortszeit wurden die Bewohner der sibirischen Tunguska-Region jedoch auf recht unsanfte Weise aus ihrem Schlaf geweckt. Augenzeugen sahen ein längliches Objekt vom Himmel herabfallen, das in bläulich-weißem Licht leuchtete- Einer zwanzig Kilometer hohen Lichtsäule folgte eine schwarze pilzförmige Wolke. In den darauf folgenden drei Nächten war es in Europa so hell, dass man selbst im Freien ohne Licht Zeitung lesen konnte.

Die Folgen waren nicht zu übersehen, denn sie brachten Tod und Zerstörung. Die eigentliche Ursache aber ist der Wissenschaft bis heute ein Rätsel: War dieses gleißend leuchtende, zylindrische Objekt ein Meteor? Kann eine atomare Explosion für die bis heute existierenden Mutationen verantwortlich sein? Sind vielleicht sogar Außerirdische kurz vor der Landung mit ihrem Raumschiff abgestürzt? Oder ist doch was dran an der göttlichen Deutung der Ewenken, der Ureinwohner der Region, dass ihr Gott Ogdi das Ende der Welt eingeleitet hat? Eine plausible Erklärung konnte trotz zahlreicher Expeditionen und intensiver Forschung bis heute nicht gefunden werden. Das Ereignis liegt fast 100 Jahre zurück, die Augenzeugen von damals sind längst tot - der Mythos von Tunguksa aber lebt weiter.

Nachfolgend finden sie ein paar der wichtigsten und beliebtesten Erklärungsversuche.

Die Meteoritentheorie Bearbeiten

Der Absturz eines Meteoriten ist eine der am meisten verbreiteten Annahmen für die Ursache der Tunguska-Katastrophe. Bei Meteoritenabstürzen werden Himmelskörper durch die Erdanziehungskraft eingefangen und schlagen auf der Erdoberfläche ein. Dabei sind die meisten so winzig, dass sie keine deutlichen Spuren in der Landschaft hinterlassen. Am 30. Juni 1908 wurde in den meteorologischen Stationen Sibiriens die Schallwelle einer Explosion aufgezeichnet. Auch eine Erdbebenwelle wurde weltweit von Seismographen registriert.


Aber warum wurden weder Splitter des Geschosses noch ein Einschlagkrater gefunden?

Geophysikalische Deutung Bearbeiten

Mehrere Wissenschaftler, zuletzt der deutsche Astrophysiker Wolfgang Kundt, vermuten einen vulkanähnlichen Ausbruch als Ursache für die Katastrophe. Das Ereignis sei eine Explosion von 10 Millionen Tonnen ausgetretenem Erdgas, das in hohen Atmosphärenschichten aufstieg, sich dort entzündete und als Feuersäule bis hinunter zur Austrittsstelle abbrannte. Diese Theorie wird durch Zeugenaussagen bekräftigt, die von verschiedenen Bewegungsrichtungen der Leuchterscheinung sowie von einem leichten Erdbeben berichten. Allerdings ist die Leuchtdichte eines Luftsauerstoff brennenden Gases kaum größer als die einer Kerzenflamme und sendet nur geringe Wärmestrahlung aus.


Wie erklärt diese Theorie dann die Helligkeit der Explosion und die intensive Hitzeentwicklung?

Die Antimaterie-Hypothese Bearbeiten

Der amerikanische Physiker Lapace stellte im Jahr 1941 die Hypothese von der Antimaterie-Natur des "Tunguska-Meteoriten" auf. Die Antimaterie-Theorie geht davon aus, dass jedem Elementarteilchen ein Antiteilchen entspricht. Somit könne im Universum nicht nur Materie, sondern auch Antimaterie existieren. Begegnen Materie und Antimaterie einander, wandeln sie sich vollständig in Strahlung um. Dabei wird maximale Energie freigesetzt: Es erfolgt eine atomare Explosion. Wenn also ein Antimeteorit in die Erdatmosphäre gerät, explodiert er ähnlich einer thermonuklearen Wasserstoffbombe in der Luft, ohne die Erdoberfläche zu erreichen.


Allerdings gibt es bisher keinen direkten Beweis für eine natürliche Existenz von Antimaterie

Ein kleines schwarzes Loch Bearbeiten

Ein so genanntes schwarzes Loch entsteht, wenn ein Stern kollabiert - sprich seine Gashülle absprengt. Er wird zur Nova und fällt in sich zusammen. Was würde geschehen, wenn so ein schwarzes Loch durch die Erde hindurchginge? Außer den katastrophalen Auswirkungen am Eintrittspunkt müsste auch ein Austrittspunkt existieren (in diesem Fall im Nordatlantik). Ganz zu schweigen von dem vermutlich verheerenden Reaktionen im Erdinneren...


Ein schwarzes Loch, gleichgültig welcher Größe, hätte wohl die Erde vernichtet - und wo ist die Austrittsstelle?

Ein Kontaktversuch extraterrestrischer Intelligenz Bearbeiten

Im Jahre 1997 brach der Vulkan Krakatau aus. Die dabei freigesetzten ungeheuren Staubmengen führten eine Zeit lang zu besonders farbenprächtigen Sonnenuntergängen. Zwei russische Wissenschaftler glauben, dass Außerirdische die Radiowellen, die durch den Ausbruch des Krakatau entstanden, für eine Nachricht von uns hielten und eine Antwort sandten. Diese Antwort soll ein hoch gebündelter Laserstrahl gewesen sein, dessen Energieentaldung bei der Ankunft allerdings zu hoch war, sodass sie zu der Explosion in der Tunguska führte. Ein Laserstrahl jedoch besteht nur aus Photonen und hat damit keine Konsistenz, um ein Erdbeben auszulösen.


Woher kommen also die seismischen Wellen, die den Erdball umrundeten?

Absturz eines außerirdischen Raumschiffes Bearbeiten

Der seltsame Fund zweier Tungusen scheint die Theorie vom Absturz eines Raumschiffes zu untermauern. Die beiden Männer entdeckten 1976 ein Artefakt unterhalb der Flugbahn des Objekts im Bereich des Flusses Waschka. Es handelt sich um ein metallisches Gebilde, das Funken sprühte, als es gegen einen Felsen schlug. In Moskau wurde es von verschiedenen Instituten gründlich untersucht und dabei in mehrere Teile zersägt. Zur Überraschung der Wissenschaftler stellte sich heraus, dass die Legierung des Metalls teilweise aus erdfremden Elementen zusammengesetzt war. Wenn es tatsächlich ein Raumschiff war, was suchte es dann in dieser abgelegen Gegend? Vielleicht Frischwasser? Eine er drei möglichen Flugbahnen berührt den Baikalsee - mit über 600 Kilometern Länge das größte Süßwasserreservoir de Erde.


Aber warum wurden keine UFO-Trümmer gefunden?

Sie sehen, Erklärungsversuche gibt es mindestens so viele wie unbeantwortete Fragen. Spielen sie Geheimakte Tunguska, und Sie werden schlauer sein - oder auch nicht? Wir wünschen in jedem Fall viel Spaß: Beim Spielen und beim Spekulieren!

Bilder (Cover, Handbücher, ...) Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Quelle Bearbeiten

  1. Aus dem offiziellen Handbuch
Veröffentlichungen der Geheimakte-Serie

2006 Geheimakte: Tunguska | 2008 Geheimakte 2: Puritas Cordis | 2012 Geheimakte 3 | 2013 Geheimakte: Sam Peters

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